Verpflegungsdienst

Der Verpflegungsdienst ist ein Fachbereich des Betreuungsdienstes. Die Aufgabe ist, beim Eintritt eines Großschadensereignisses oder beim Vorliegen einer Gefahrenlage, die Sicherstellung der Warm- und Kaltverpflegung der Betroffenen sowie der Einsatzkräfte. Die fachbereichsspezifische Ausbildung für den Verpflegungsdienst baut auf der Grundausbildung für den Betreuungsdienst auf.

Im Rhein-Sieg-Kreis, werden die Einheiten des Verpflegungsdienstes, regelmäßig zur reinen Einsatzkräfteversorgung, bei kleineren jedoch lang andauernden Einsätzen (zum Beispiel: Personensuchen, Großbränden) der verschiedenen Organisationen der Gefahrenabwehr (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen), alarmiert.

Neben der Vor- und Zubereitung der Kalt- und Warmverpflegung, kann durch den Ortsverein selbständig eine Verpflegungsausgabe für ca. 150 Personen betrieben werden. Aus diesem Grund hält der Ortsverein rund 15 kg Nudel, 9 Dosen Rindergulasch, 150 Bockwürste, 150 Portionen Gemüsessuppe ständig vor. Zudem kann der Ortsverein rund 250 Einsatzkräfte mit Warmgetränken wie Tee oder Kaffee versorgen. In der Regel können nach Anforderung die ersten Einsatzkräfte innerhalb von 40 Minuten nach der Alarmierung, versorgt werden.

Um die vielen Aufgaben sicherzustellen, hat der Ortsverein Absprachen mit mehreren Groß- und Einzelhandelshändler getroffen, um ggf. auch nachts dort „einkaufen“ gehen zu können.

Große Verpflegungseinsätze waren:
2004 Wohnungsbrand, Bad Honnef

2004 Gebäudebrand Schmelztal, Bad Honnef
2005 Weltjugendtag, Köln
2006 Brand Sporthalle, Bad Honnef

2006 Fußballweltmeisterschaft

2006 LNA Fortbildung, Rösarth
2006 Brand Wohnhaus, Bad Honnef

2007 Waldbrand, Königswinter